Weg vom geregelten Urlaubsanspruch – Segen oder Fluch?
Gestern las ich bei Spiegel Online einen interessanten Artikel, in dem dargestellt wurde, dass Firmen beginnen, ihren Angestellten keine festen Urlaubskontingente mehr zuzuschreiben. Stattdessen kann Urlaub quasi grenzenlos genommen werden – sofern die Arbeit erledigt ist. Meine erste Reaktion war durchaus positiv, eine innovative Idee, die in die Zeit passt, fand ich. Nach längerem Nachdenken sehe ich das Ganze aber mittlerweile doch deutlich kritischer. weiterlesen
Web 2.0 im Recruiting – Muss man als Unternehmen dabei sein, um dabei zu sein?
In der XING-Gruppe „HR-Social Media Marketing: Web 2.0 in der Personalarbeit“ stieß der Direktor des ICR Institute for Competitive Recruiting, Wolfgang Brickwedde, eine interessante Diskussion an. Seine grundlegende Frage:
2/3 aller Unternehmen nutzen Twitter, LinkedIn und Blogs überhaupt nicht. Nur etwas über 5 % der Unternehmen geben an, regelmäßig zu twittern um Bewerber zu erreichen bzw. Werbung für sich als Arbeitgeber zu machen. Über Social Media Recruiting kommen bisher ca. 8 % der Bewerbungen bzw. Einstellungen zustande (…). Muss man als Unternehmen dabei sein, um dabei zu sein oder kann Social Media Recruiting ein sinnvoller Recruiting Kanal sein? weiterlesen
Die Verbindung von Social Media und internem Employer Branding
Wie meine Kollegin Kerstin Schulz (Blog), wagte ich auch einen Blick in das aktuellen Employer Branding Trendradar der Deutschen Employer Branding Akademie (DEBA). Per Google-Ranking wurde dort die Verwendungshäufigkeit von Kommunikationskanälen im Arbeitgeberimagekontext untersucht. Dabei erwies sich Social Media als klarer Favorit: Mit deutlichem Abstand rangiert Facebook auf Platz 1, vor Twitter und der unternehmenseigenen Webseite. Danach folgen LinkedIn, YouTube und XING. Stellenanzeigen und das firmeninterne Intranet beenden die Liste.
Die Rangliste verdeutlicht v.a. weiterlesen
Was ein Twitter-Servicekanal mit Employer Branding zu tun hat…
Kennen Sie das: Sie haben eine Frage zu Ihrem Handytarif. Also gehen Sie Samstagmittag – da hat man ja manchmal Zeit – in die Filiale Ihres Telefonanbieters, oft in der Innenstadt gelegen. Eigentlich wollten Sie ja nur wissen, wie teuer Gespräche in Spanien sind oder ab wann Sie Ihren Vertrag verlängern können. Und da stehen Sie – zusammen mit den 22 anderen Kunden, die ähnliche Anliegen haben. Und wir alle wissen, oft ist dann mindestens eine Stunde der wohlverdienten Freizeit hinüber.
Telekommunikationsunternehmen tun viel, um die Nerven ihrer Kunden zu schonen – und gleichzeitig ihre Kosten für Direktvertrieb und Telefonhotlines zu senken. Die Deutsche Telekom richtet sich mit einem neuen Servicekanal v.a. an ihre jungen Kunden: Seit März 2010 bietet sie Informationen und Hilfe per Twitter-Tweed, also per Micro-Blogging an. weiterlesen
Von Frauenquoten und Quotenfrauen
Aus aktuellem Anlass greife ich auch in unserem Blog das Thema “Frauenquote” auf – die Telekom führt eine 30%-Frauenquote ein. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt sein.
Hat es ein Unternehmen nötig, eine Frauenquote einzuführen? Machen sich Unternehmen unglaubwürdig? Ist eine Frauenquote eine Benachteiligung der Männer? Oder eher ein bewusst eingesetztes Instrument des Employer Branding, geboren aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit, mehr auf Frauen zu setzen, als bisher?
Nichtrepräsentative Umfrage lesen :-)
Employer Branding mit iPhone App Jobs&More
Oftmals ist es bei Bewerbungen ähnlich wie bei der Jobsuche. Wer zuerst und schnell reagiert, hat oft die besseren Chancen. Um auch unterwegs und zu jeder Zeit über aktuelle Jobangebote der Deutschen Telekom AG informiert zu werden, können potenzielle Bewerber ab sofort die iPhone App „Jobs&More“ nutzen. Diese ist nun als erste deutschsprachige Employer Branding App im iPhone Store zu finden. Mir wurde die Projektleitung für die Konzeption und Realisierung der App im Projektfeld e-HR der T-Systems Multimedia Solutions GmbH übertragen.
Teamklima 2010 – Best Practice aus dem Führungsalltag II
Im ersten Teil habe ich bereits über Möglichkeiten berichtet, wie man die Unternehmensstrategie in die tägliche Zusammenarbeit im Team transportiert. Spannend ist es nun, die Reaktionen auf unsere Maßnahmen im Unternehmen und erste Ergebnisse in der Teamarbeit zu betrachten.
Auf dem Fluren begegnen mir hier und da auch kritische Fragen:
Woher nehmt ihr die Zeit für „solche“ Aktionen – und das noch neben dem Projektgeschäft?
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Teamklima 2010 – Best Practice aus dem Führungsalltag I
Dezember 2009, kurz vor Weihnachten, die große Jahresabschlusshektik machte sich auf den Bürofluren breit. Jeder fragte sich: “Habe ich auch alles erledigt, was noch zu tun ist?” Und dennoch war es die Zeit der guten Wünsche und die Gelegenheit, das Vergangene Revue passieren zu lassen.
In dieser stressigen Phase, die mit einer frohen Spannung auf das Weihnachtsfest gekoppelt war, fand ich auf meinem Schreibtisch folgenden Spruch mit dem Hinweis, dass dies unser Erfolgsgeheimnis sei :
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“
Antoine de Saint-Exupery (Werk: Der kleine Prinz)
Social Media – Kanäle für authentisches Employer Branding
Social Media haben sich mittlerweile auch in Deutschland in der breiten Gesellschaft etabliert. Dienste wie Twitter, Facebook und Xing sind in aller Munde. Dabei werden diese längst nicht mehr nur von einer netzaffinen Minderheit genutzt. Sie sind auch bei den Unternehmen und deren Mitarbeitern angekommen. Nicht nur Marketing- und PR-Abteilung der Unternehmen setzen gezielt die Kommunikationskanäle des Web 2.0 ein sondern auch die Mitarbeiter. Und genau hier kann authentisches Employer Branding einen Weg in die Öffentlichkeit finden. Doch wie gelingt es...
Social Media Leitlinien – helfen Sie Ihren Mitarbeitern im Web 2.0
Es ist immer eine Gratwanderung – möchte ich, als Unternehmen, dass meine Mitarbeiter über mich im Netz berichten, kann ich viel Authentizität gewinnen, muss aber auch damit rechnen, dass nicht nur Positives berichtet wird. Aber machen nicht gerade die kleinen Fehler sympathisch und eben authentisch?
Wie kann ich meine Mitarbeiter dabei unterstützen Social Media richtig zu nutzen und somit authentisches Employer Branding zu betreiben? Medienkompetenz...