Stephanie Höse

Kennen Sie Ihre Talente?

by Stephanie Höse Dienstag, 23.03.2010, 11:24  

Talentmanagement ist gerade jetzt zu Zeiten des Fachkräftemangels immer wieder ein Thema. Aber was genau ist Talentmanagement? Um Talente managen zu können, muss ich diese erst einmal kennen. Um Talente zu erkennen, muss erst einmal klar sein, was für mein Unternehmen Talente sind.

Sind es Fachexperten auf einem bestimmten Gebiet? Sind es Verkäufer, die alles an den Mann/ Frau bringen können? Sind es Ihre Top-Manager? Bestimmt, aber was ist mit den verborgenen Talenten in ihrem Unternehmen? Wissen Sie genau, wen sie am besten wie fördern und weiterentwickeln, damit sie auch in Zukunft aus ihrem Talentepool schöpfen können?

Nein, da befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Gerade bei großen Firmen, die in Silos arbeiten, ist es schwer Talente übergreifend zu identifizieren. Sicher sollte es die Aufgabe der jeweiligen Führungskraft sein, ihre Talente zu erkennen und zu fördern. Was aber wenn Mitarbeiter im „falschen Silo“ arbeiten und somit unentdeckt bleiben?

Hier ist technische Unterstützung nötig. Und das haben auch schon einige HR-Softwarehersteller erkannt. Talentmanagement Software bietet im Kern die Möglichkeit, Talent-Profile zu definieren und diese mit den Profilen der Mitarbeiter abzugleichen. Da es in den wenigsten Fällen eine 100%ige Übereinstimmung geben wird, zeigt eine Software auch die Mitarbeiter, die am besten passen. Ein Ist- Soll-Vergleich zum Profil ermöglicht der Führungskraft entsprechende Entwicklungsmaßnahmen einzuleiten. Neben diesen offensichtlichen Funktionen des Talentmanagement gehören aber auch Nachfolgeplanung, Zielemanagement, Laufbahnmanagement und Bewertungs- und Feedbackmöglichkeiten zu den Kernbereichen einer Talentmanagement Software.

Damit eine solche Software jedoch erfolgreich eingesetzt werden kann, müssen einige Vorarbeiten im Unternehmen geschehen:

  • Mitarbeiterprofile müssen aktuell und pflegbar sein, sie müssen elektronisch vorliegen
  • Mitarbeiter- und Stellenprofile müssen vergleichbar sein
  • Prozesse zur Weiterentwicklung von Mitarbeitern müssen klar definiert werden
  • Weiterbildungsmaßnahmen müssen katalogisiert sein, es muss klar sein, welchen Effekt eine Weiterbildung erzielen soll
  • Jedem Stellenprofil muss ein Set von zu erfüllenden Eigenschaften zugeordnet sein
  • Die Sozialpartner (BR) müssen überzeugt werden und ihre Zustimmung erteilen
  • Gesetzliche Bestimmungen vor allem zum Datenschutz müssen eingehalten werden (hier bietet eine Talentmanagementsoftware schon gute Vorgaben)

Wichtig ist, nicht die Software macht Talentmanagement, sonder Sie – Ihr Unternehmen. Nur wenn die definierten Prozesse rund um das Talent Management auch gelebt werden, bringt Ihnen der Einsatz einer Talentmanagement-Software den erwarteten Erfolg:

Es können mehr Talente aus dem eigenen Talentepool  gefördert und eingesetzt werden und bei Neueinstellungen können aufgrund konkreter Profilbeschreibungen höhere Trefferquoten erzielt werden. Somit steigt sowohl bei den eigenen Mitarbeitern sowie bei den Neuanstellungen der Grad der Zufriedenheit und damit auch die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Und zu guter Letzt schlägt sich das in den Unternehmenskennzahlen nieder.

Besonders lesenswert in diesem Zusammenhang ist hier die Studie der Firma SuccessFactors „9 Gute Gründe für eine Automatisierung des Performance – und Talent-managements“.

Sind es Fachexperten auf einem bestimmten Gebiet? Sind es Verkäufer, die alles an den Mann/ Frau bringen können? Sind es Ihre Top-Manager? Bestimmt, aber was ist mit den verborgenen Talenten in ihrem Unternehmen? Wissen Sie genau, wen sie am besten wie fördern und weiterentwickeln, damit sie auch in Zukunft aus ihrem Talentepool schöpfen können?

Nein, da befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Gerade bei großen Firmen, die in Silos arbe[m1] iten, ist es schwer Talente übergreifend zu identifizieren. Sicher sollte es die Aufgabe der jeweiligen Führungskraft sein, ihre Talente zu erkennen und zu fördern. Was aber wenn Mitarbeiter im „falschen Silo“ arbeiten und somit unentdeckt bleiben?

Hier ist technische Unterstützung nötig. Und das haben auch schon einige HR-Softwarehersteller erkannt. Talentmanagement Software bietet im Kern die Möglichkeit, Talent-Profile zu definieren und diese mit den Profilen der Mitarbeiter abzugleichen. Da es in den wenigsten Fällen eine 100%ige Übereinstimmung geben wird, zeigt eine Software auch die Mitarbeiter, die am besten passen. Ein Ist- Soll-Vergleich zum Profil ermöglicht der Führungskraft entsprechende Entwicklungsmaßnahmen einzuleiten. Neben diesen offensichtlichen Funktionen des Talentmanagement gehören aber auch Nachfolgeplanung, Zielemanagement, Laufbahnmanagement und Bewertungs- und Feedbackmöglichkeiten zu den Kernbereichen einer Talentmanagement Software.

Damit eine solche Software jedoch erfolgreich eingesetzt werden kann, müssen einige Vorarbeiten im Unternehmen geschehen:


[m1]Das ist mir unverständlich gewesen heißt man arbeitet in großen Abteilungen, wo es oft nicht bekannt ist, was eine Abteilung für Fachkräfte hat. Ist ein gängiger Begriff in der Personalbranche (habe ich auch erst jetzt gelernt ;) )

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