
Ein Sauwetter-Teamevent mit tierisch viel Nutzen
Wie hält man ein Team bei Laune, dass sich soeben mit Tierlauten ausgestattet auf einer Fußball-Feld-großen Wiese “blind” verteilt hat – während es anfängt, Katzen und Hunde zu regnen und der “Sandsturm” in der Teamübungsbeschreibung sich in Realität wie orkanartige Böen mit Regenpeitschen anfühlt?



Doch halt- nochmal einen Schritt zurück – worum geht es hier eigentlich? Der obige Ausschnitt beschreibt nur einen kleinen Teil unseres diesjährigen Teamevents. Es findet einmal jährlich statt. Ziel dieses gemeinsamen Tages mit dem Team, welches sonst über mehrere Projekte verteilt arbeitet, ist es, sich gegenseitig besser kennenzulernen, die verschiedenen Arbeitsstile und Herangehensweisen verstehen zu lernen, als Team zusammenwachsen und dabei natürlich viel Spass zu haben. Der Phantasie waren bei den Gruppenaufgaben und für deren Lösungsfindung keine Grenzen gesetzt und die Kreativität unseres Teams hat uns alle wieder sehr überrascht!
Also – wie hält man in der oben beschriebenen Situation das Team bei Laune?
Gar nicht – es muss da einfach durch, und zwar jeder allein, aber alle gemeinsam. Alle Teammitglieder mussten bis sich mit verbundenen Augen bis zum Ziel finden - geleitet von einem “Sehenden”, der sich nur durch Klatschen, hohe und tiefe Töne und Tierlaute verständlich machen, sich aber nicht von der Stelle rühren durfte…Bei ein paar Teilnehmern des Teamevents war die Laune gleichmal auf “Sauwetter” gesunken. Nasse Füße und matschige Kuhweiden inklusive. Das hat uns deutlich vor Augen geführt, dass auch in “stürmischen” Projektphasen niemand auf der Strecke bleiben darf – sonst ist der gesamte Projekterfolg gefährdet! So ähnlich wie die Lösung der Teamaufgabe gefährdet gewesen wäre, hätten wir nicht durchgehalten – trotz mieser Laune in diesem Moment. Die hat sich bei den folgenden Übungen mit zunehmendem Lerneffekt (bessere Planung, Lösungsalternativen suchen sichert den schnellsten Erfolg in der Übung) aber wieder wesentlich gebessert.
So entstanden über gemeinsamen Gedankenaustausch und Erfahrungen verbindende Situationen, in denen man die einzelnen Teammitglieder auch mal von einer anderen Seite kennenlernen konnte. Dieser Tag hatte einen hohen Erlebnischarakter für uns - es ließen sich so eigene Verhaltensmuster im Kontext der Gruppe sehr gut wahrnehmen und reflektieren. Wer nimmt bei der Planung und Ausführung der Gruppenübungen welche Rolle ein? Wer fühlt sich “überflüssig” und weshalb entsteht dieses Gefühl? Unsere Erfahrungen in den verschiedenen Rollen und Phasen der Übungen wurden anschließend in Feedbackrunden näher beleuchtet und diskutiert. Belohnungscharakter hat dieser Tag auf jeden Fall gehabt und mit frischen Ideen und neuer Motivation gehen wir gern wieder an die Arbeit!
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