
Digital Employer Trends
In meinem Beitrag zum diesjährigen Digital Life Camp habe ich einen Vortrag mit aktuellen Trends zum Thema Employer Branding und Social Recruiting gehalten. Als Aufhänger verwende ich die Kultur- und damit einhergehende Technologietransformation in der Deutschen Telekom.
Hintergrund: Das Digital Life Camp ist keine gewöhnliche Firmenkonferenz oder Weiterbildungsveranstaltung. Durch eigene Vorträge und Beteiligung an Diskussionen werden Themen und Projekte vorgestellt und so der interne Wissenstranfer gefördert. Wie bei einem Barcamp typisch wird am Morgen gemeinsam die Agenda aus parallel stattfindenden Sessions aufgestellt. So kann das Wissen unter den Teilnehmern nach Interessensgebieten individuell ausgetauscht werden. Das Digital Life Camp ist eine Veranstaltung für die Mitarbeiter der T-Systems Multimedia Solutions.
Mein erster Besuch beim Digital Life Camp heute war sehr spannend! Ich hatte anfangs keine großen Erwartungen und das Konzept kannte ich nicht – umso mehr war ich überrascht, dass sich so viele wirklich spannende Ansätze, Diskussionen und Geschäftsideen während der Sessions entwickelten.
Ungewohnt war das Abstimmen über die Sessions – die dann je nach Rückmeldung (zustimmendes Klatschen nach dem Vorstellen des Themas) des Publikums durchgeführt wurden oder eben nicht. Das nenne ich direktes Feedback
Das Unternehmen geht hier neue Wege, um den übergreifenden Wissensaustausch anzuregen und jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, sich schrittweise neuen Themen zu nähern – ein zukunftsweisendes Konzept?
Auf jeden Fall. Das wird nicht das letzte Camp gewesen sein. Für mich habe ich mitgenommen, die Präsentation nächstes Mal etwas kürzer zu halten, um sich stärker in der Gruppe auszutauschen. Man hat ja nur 45 Minuten.
Eine Diskussion ging darum, ob es gut oder rechtlich bedenklich ist, Soziale Netzwerkprofile in Bewerberbögen einzuführen. Tenor war, dass die Entwicklung wohl dorthin geht, obgleich sich das an den heutigen corporate recruting (1.0) Lösungen noch nicht ausmachen läßt. Danach hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Kollegin, die an ganz ähnlichen HR Themen arbeitet wie wir, an anderer Stelle zwar, aber beim gleichen Kunden. Klar, magenta.
Ist immer schön wenn man von einander weiß.