
Employer Branding als strategisches Zielobjekt
Employer Branding als strategisches Thema hat in vielen Personalabteilungen lange schon Einzug erhalten. Sind damit verbundene Erwartungen wie Mitarbeitergewinnung und –bindung aber auch Steigerung der Motivation und Produktivität erst einmal formuliert, werden die Handlungsfelder und Optionen vielfältig.
Während einige noch diskutieren, was Employer Branding eigentlich ist, wo das Thema im Unternehmen angesiedelt wird und wer die Verantwortung hierfür übernimmt, haben andere schon langwierige Strategieprozesse hinter sich und investieren ihre Budgets in die Umsetzung von Maßnahmen. Dabei kann es sich durchaus auch um Change-Projekte größeren Umfangs handeln. Zeigt sich im Markenfindungsprozess, dass Realität und Ziel hinsichtlich der Arbeitsbedingungen oder der angestrebten Unternehmens- und Führungskultur noch weit auseinanderklaffen und so dringend benötigte Mitarbeiter weder langfristig an das Unternehmen gebunden noch rekrutiert werden können, ist es unerlässlich, Veränderungen anzustossen und professionell zu begleiten. Diese Veränderungen gelingen, wenn sie vom Topmanagement getragen und als dokumentiertes Ziel in der unternehmensweiten Strategy Map verankert sind.
Personalmarketing ist operationalisiertes Branding
Weitere Aktivitäten, die sich aus dem Strategieprozess ergeben können, sind Maßnahmen des internen und externen Personalmarketing. Dabei werden sowohl Offline- als auch Online-Medien bemüht, um zum Beispiel im Recruiting oder bei der Mitarbeiterbindung Personalziele zu erreichen. Die Aktivitäten reichen von Messeauftritten über Events bis hin zu Print-Kampagnen und Online-Auftritten, die die Markenbotschaft des Arbeitgebers transportieren sollen. Mittlerweile arbeiten hierbei in Unternehmen, die das Thema nachhaltig angehen, Personalabteilung, Marketing und Unternehmenskommunikation Hand in Hand.
Gefahr der Verwässerung
Mit Zunahme eingesetzter Medien und beteiligter externer Agenturen, Partner und Kollegen besteht jedoch die Gefahr, dass die Botschaften – und das meint nicht nur verbal formulierte, sondern zuvorderst über das Design transportierte Botschaften – verwässern und die Authentizität leidet. Die Maßnahmen verfehlen dann trotz hoher Investitionen schnell ihre Wirkung. Deshalb macht der Einsatz eines Design-Strategen respektive Brandmanagers sehr viel Sinn, der die besonderen Anforderungen und Nuancen der Arbeitgebermarke im Zusammenspiel mit der Unternehmensmarke steuert.
Besondere Herausforderung Online-Medien
Insbesondere und gerade in den Online-Medien scheint es aufgrund der Komplexität und Vielfalt technischer Möglichkeiten, Features und Optionen schwierig, die Markenbotschaft eindeutig, klar und konsistent zu vermitteln. Dabei helfen wird Ihnen unsere anstehende Reihe mit 10 Key Facts zum Online Design für die wirkungsvolle Präsentation Ihrer Markenwerte in den digitalen Medien.
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