Susan Kindler

10 Key Facts für ein wirkungsvolles Digital Employer Design – Key Fact 1: Farben sprechen

by Susan Kindler Donnerstag, 20.08.2009, 16:15  

Es gibt eine ebenso übersichtliche wie unverzichtbare Anzahl visueller Ausdrucksmittel, die ihre Wirksamkeit sowohl in den Print- als auch in Online-Medien nicht verfehlen. Dazu gehörenBildsprache, Farben, Formen, Typografie, Icons, Grafiken, Illustrationen. Die Aufgabe eines professionellen Branding ist es, Ihre Markenwerte über diese Stilmittel zu transportieren. Das Corporate Design des Unternehmens und ein professioneller Styleguide ist dabei die Bibel des Gestalters. Aufgabe des Screen-Designers ist es, die Stilmittel für das Medium Internet zu übersetzen, auf die Positionierung der Arbeitgebermarke runterzubrechen und den Erfordernissen des Mediums anzupassen. Dabei spielen Faktoren wie allgemeine Seh- und Nutzungsgewohnheiten, technische Beschränkungen aber auch der barrierefreie Zugang für Nutzergruppen mit körperlichen Einschränkungen eine tragende Rolle. Mit der heute startenden Reihe zu den Elementen des Employer Design in digitalen Medien wollen wir Ihnen Anregungen für die Umsetzung von Employer Branding Strategien im Internet geben und Ihnen Anhaltspunkte liefern, worauf dabei zu achten ist.

Key Fact 1: Farben sprechen
Allein die Farbgebung kann ein positives oder negatives Bild bei Bewerbern und Mitarbeitern hinterlassen. Sind die Farben grell, aufdringlich und aggressiv, werden diese Attribute unbewusst dem Arbeitgeber zugeschrieben, obwohl die Unternehmenskultur von ganz anderen Merkmalen geprägt sein kann. Eine Einladung wie „Schön, dass Sie sich für einen gelben Job interessieren“ wie bei Yellow Strom kann dann sehr leicht auch nach hinten losgehen (abgesehen davon, dass man sich fragt, welche Erfahrungen eine virtuelle Begleiterin als Mitarbeiterin des Unternehmens gesammelt haben kann – aber das soll heute nicht Thema sein).

Karrierewebsite von Yellow Strom

Karrierewebsite von Yellow Strom

Während bei der Produktpositionierung die Gleichsetzung von Yellow = billig sehr gut funktioniert, wirft sie bei der Einschätzung des Arbeitgebers bestenfalls Irritation und Fragen auf. Oft wird vergessen, dass die Zielgruppen der Produkte nicht die Zielgruppen sind, die Sie als Arbeitgeber erreichen möchten. Oder arbeiten in den Lebensmittellaboren von Nutella etwa unsere Fußball-Nationalspieler?

Virtuelle Bewerbungs-Begleiterin bei Yellow Strom

Lesen Sie im nächsten Teil mehr zum Thema Bildsprache.
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Kommentare

2 Kommentare zu “10 Key Facts für ein wirkungsvolles Digital Employer Design – Key Fact 1: Farben sprechen”

  1. Martin on 25. August 2009 09:21

    Wenn Farben sprechen, sollte sich jemand eventuell noch einmal an das Design dieser Website setzen. Die Kombination Magenta-Grau-Weiß schreit förmlich nach vier kleinen Dots mit einem T in der Mitte, die grüne Windows-Wiese in der Kopfgrafik legt die Vermutung nahe, dass Bill Gates auch irgendwie mit drin hängt.

    Zudem finde ich den Artikel ein wenig kurz geraten. Wo sind die Positiv-Beispiele, Abwägungen und vor allem Eckpunkte an denen ich eine gute Farbwahl zum jeweiligen Unternehmen festmachen kann? Von mir aus kann der Artikel kurz und knackig sein, aber dann doch bitte kein “Oh schaut mal hier, das Gelb, fürchterlich”…

    Ach und: Internet Explorer als Digital-Wasauchimmer-Experte ist ein No-Go !

  2. Clemens on 25. August 2009 13:13

    Martin, das Design ist so gewählt weil wir tatsächlich eine Telekom Tochter sind. Das T-Systems Multimedia Solutions Link hängt unter “Team”. Und das wollen wir auch garnicht verhehlen.

    Aber die Verbindung zu Bill Gates trifft mich doch sehr ;-) Die XP Wiese und der Browser Screenshot… nächstes Mal nehmen wir Mozilla oder Safari – versprochen.

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