
Nur gemeinsam sind wir ein starkes Team.
„Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen“ Sprichwort aus der Mongolei
„Ein Team ist bereit, so gut zu sein, wie jeder einzelne bereit ist, Teil des Teams zu sein.“ Diesen Satz möchte ich nehmen, um die Frage zu stellen: Was ist eigentlich ein gutes Team? In welchem Team macht es mir als Mensch Spaß zu arbeiten? Zu welchem Team möchte ich eigentlich dazugehören? Und was ist überhaupt ein Team? weiterlesen

Systemisches Coaching: Mit Stress bewusst umgehen – Und fit sein für die eigene Entspannung.
Mein ganz persönlicher Stress-Fänger hat viele Gesichter: Mal schaut er grimmig, ja fast bedrohlich, wenn unerwartet eine übermäßige Arbeitsbelastung auftritt und ich Herzrasen und Stimmungsschwankungen bekomme, weil ich einfach das Gefühl habe überfordert zu sein. Mal blickt er freundlich, ja fast euphorisierend, wenn ein leidenschaftliches Projekt mein Herz berührt und meine ganze Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft fordert. Weiterlesen

Systemisches Coaching – Keine Frage: Das bespreche ich erst mal mit meinem Team!
In diesem Blogeintrag möchte ich die klientenorientierte Arbeit mit dem sogenannten Inneren Team vorstellen. Eine Methode, die ich auch im Einzelcoaching einsetze. Sie soll es den Klienten ermöglichen, die Selbstklärung bei strittigen Fragen zu fördern und bei inneren Konflikten die verschiedenen Stimmen, die ggf. miteinander in Widerstreit stehen, wahrzunehmen und einen inneren Dialog anzuregen. Weiterlesen

Systemisches Coaching – Begriffsdefinitionen und Abgrenzung zu anderen Formen der Beratung.
In der folgenden Blog-Recherche möchte ich kurz den Begriff „Systemisches Coaching“ von anderen Arten der Beratung abgrenzen, da ich oft gefragt werde, was denn der Unterschied ist zwischen Coaching und Therapie / Beratung:
- Systemisches Coaching – Coaching ist eine Form individueller Prozessberatung im beruflichen Umfeld mit Blick auf die Ebene der Organisation, der Rolle, der Funktion, der Person und der individuellen Persönlichkeit. Ziel ist es, die individuellen Vorhaben sowie die persönlichen Kompetenzen des Klienten und die Anforderungen der Organisation an ihn als Funktionsträger zu reflektieren und zu einer Integration zu führen. Siehe auch: http://www.dgsf.org/themen/was-heisst-systemisch/systemische_coaching.htm

Systemisches Coaching – Vom Auftrag hin zum Lösen tragbarer Aufgaben.
„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen? Johann W. Goethe“
„Wohin geht die Reise, lieber Berater?“. So oder ähnlich könnte die Frage lauten, die sich Klienten in der ersten Stunde ihrer Coaching-Sitzung stellen.
Da ich überzeugt bin, dass der Klient der eigentliche Experte für die Lösungsfindung seiner ganz individuellen Anliegen ist, bin ich auch der Meinung, dass der Auftrag an den Berater oder Coach ganz allein dem Klienten gehört.
„Frag dein Gegenüber, was er möchte!“, nur dann kannst du auch erfahren, ... weiterlesen

Systemisches Coaching – Wie wirklich ist eigentlich meine Wirklichkeit?
„Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben?“ (1)
In diesem Blogeintrag möchte ich einen kurzen Überblick über den systemischen Ansatz im Coaching zusammenfassen und beziehe mich dabei im wesentlichen auf das Lern- und Arbeitsbuch „Systemisches Coaching im Prozess“ (2), das meiner Ansicht nach einen sehr guten Einstieg in das Thema „Systemisches Coaching“ bietet.
Systemisches Coaching (auch Systemisch-konstruktivistisches Coaching) wird als eine ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung verstanden. Systemisches Coaching betrachtet dabei die Interaktion zwischen den beteiligten Kommunikationspartnern innerhalb eines Systems. Dabei wird menschliche Kommunikation als ein offenes System betrachtet. Das heißt, das Menschen, die kommunizieren nicht als Einzelwesen zu sehen sind, sondern miteinander ein Ganzes, ein System bilden.
Wesentlich beim systemischen Ansatz ist also die Abkehr von einem linearen Ursache – Wirkungsdenken hin zu einem zirkulären Modell, bei dem die Wirklichkeit eines Menschen unmittelbar mit seinem Systemkontext verknüpft ist und in dem sich die Interaktionen der Kommunikationspartner wechselseitig bedingen und beeinflussen können. Kybernetik (http://de.wikipedia.org/wiki/Kybernetik), Systemische Therapie (http://de.wikipedia.org/wiki/Systemische_Therapie), Kommunikationstheorien sowie der Konstruktivismus (http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus_(Lernpsychologie)) bilden dabei die Basis des systemischen Ansatzes.
Als Coach betrachte ich einerseits die Faktoren, die das Problem in einem bestimmten Systemkontext erzeugen oder verstärken und versuche in erster Linie die Kommunikation rund um das Problem zu verändern. Die Perspektive zu wechseln und die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, hilft eine neue, eine erweiterte Sicht auf die Dinge zu bekommen. Ziel meiner Intervention ist, mit Fragetechniken (wie z.B. mit Zirkulären Fragen) zu prüfen, welches Verhalten des Klienten mit welchem Verhalten anderer Personen aus dem Systemumfeld verknüpft ist. So kann ich den Blickwinkel auf das „Problem“ verändern und neue Perspektiven und lösungsorientierte Handlungsoptionen ermöglichen.

Systemisches Coaching – Was ist das eigentlich?
‚Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu’ (Ödön von Horváth)
„Coaching ist die lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen, vorwiegend im beruflichen Umfeld, zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens“. (siehe und vergleiche http://de.wikipedia.org/wiki/Coaching)
Nach meinem Coaching Verständnis geht es im beruflichen Coaching darum, dass ein Mitarbeiter gemeinsam mit einem Coach seine berufliche Entwicklung aktiv selbst in die Hand nimmt, um sich selbst zu steuern, sich selbst zu verantworten und sich im beruflichen Umfeld selbst finden zu können. Diese Selbststeuerungskompetenz zu fördern und zu stärken ist ein zentrales Thema beim Coaching. (1)
Coaching kann so auch immer eine Problemlösungsmethode sein, bei der der Coach für die Prozesse, die richtigen Fragestellungen und die Zusammenfassungen zuständig ist und der Mitarbeiter für die Lösungsfindung seiner eigenen persönlichen Fragestellungen (Der Klient als Experte für seine Probleme). (2)
Kernthemen des beruflichen Coachings sind ...